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06Okt

Grüne bloggen live vom Erörterungstermin

  

Da die Mehrzahl der über 400 Einwender nicht direkt vor Ort sein kann, bloggen die Grünen live vom Erörterungstermin auf den Seiten von http://www.k3575-initiative.de.

Der Termin ist nach Rückfrage bei der Verhandlungsleiterin Frau Beck öffentlich. Die Vertreter der Behörden und des Aktionsbündnisses werden namentlich genannt. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen stellen, werden anonymisiert genannt.

Wer einiges vom heutigen Tag erfahren will (Blog ersetzt natürlich nicht das Wortprotokoll), kann es auf dieser Seite verfolgen.

05Okt

Zum heutigen Erörterungstermin: Fehlende Transparenz und mangelnde Planung

  

Pressemitteilung 04/11 zum Erörterungstermin

Vor dem Beginn des Erörterungstermins zum Neubau der K 3575 kritisieren die Bad Schönborner Grünen die mangelnde Transparenz im aktuellen Verfahren. “Der Landkreis hat dem Bürgermeister von Bad Schönborn erst vor einer Woche auf die Stellungnahme der Gemeinde vom Dezember 2010 geantwortet. Die Gemeinderäte haben sich verpflichten müssen, Stillschweigen über den Inhalt der Antwort zu wahren. Die zahlreichen Einwender haben noch gar keine Antwort auf ihre Einwendungen gesehen. Sieht so eine bürgernahe Verwaltung aus?” fragt der zweite Vorsitzende Felix Harling.

Auch inhaltlich gäbe es viele Mängel, wie alleine schon die Stellungnahme der Gemeinde Bad Schönborn mit 37 offenen Punkten zeige. Leider habe der Landkreis nach dem letzten Erörterungstermin im Jahr 2005 weiter darauf beharrt eine Schnellstraße zu bauen, statt auf die Bedürfnisse von Bad Schönborn einzugehen. “Den Anwohnern der B3 wird eine Entlastung versprochen, die alleine mit dem Bau einer neuen Straße nicht zu erreichen ist. Die Planung beruht auf fragwürdige Prognosen. Sie ist leider ein weiteres Beispiel für eine überkommene Art Verkehrsprobleme zu lösen.”, so die erste Vorsitzende Birgit Rösner.

Entgegen der Behauptungen von einzelnen Kreis- und Gemeinderäten sei zudem die Finanzierung für die Straße nicht gesichert. Daher solle der Landkreis zusammen mit der Gemeinde die Planung endlich bürgernah durchführen, auf aktuell gemessene Zahlen aufbauen und Verkehrsberuhigung für die betroffenen Hauptstraßen im Ort einbauen.

21Jul

Verkehrssicherheits-Info-Veranstaltung am 26. Juli um 20 Uhr

  

Die Gemeinde Bad Schönborn informiert über die geplanten Verkehrssicherheitsmaßnahmen am Dienstag, den 26. Juli, um 20 Uhr in der Aula der Michael-Ende-Schule in Mingolsheim.

AKTUELL: die Veranstaltung findet in der Aula der Michael-Ende-Schule statt (und nicht in der Schönbornhalle)

Bürgermeister Klaus Detlev Huge hat diese erste Bürgerbeteiligung während der gestrigen Bürgerinformation angekündigt. Polizeireviermeister Gerd Volland hatte während der Gemeinderatssitzung am Dienstag die Unfallstatistik 2010 vorgestellt. Er freute sich insbesondere über die angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B3 in Langenbrücken. Das kann aber nur ein erster Schritt gewesen sein.

Die Wähler/-innen von Bündnis 90 / Die Grünen sind eingeladen an diesem Abend teilzunehmen. Die Bürger/-innen können sich an diesem Abend auch aktiv beteiligen und die Gemeinde auf weitere Verkehrsschwachstellen hinweisen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen.

Bildquelle: ciclista Autor Baptiste Pons  http://www.flickr.com/photos/bpt/2097810926/sizes/o/ Creative Commons Lizenz BY-NC-SA beachten!

18Mai

Auf eine gute Zusammenarbeit Herr Huge!

  

Der Ortsverband Bad Schönborn von Bündnis 90 / Die Grünen hat unserem neuen Bürgermeister Klaus Detlev Huge herzlich zur offiziellen Vereidigung und Verpflichtung gratuliert. Die drei Themen, die Klaus Detlev Huge in seinem ersten Jahr als Bürgermeister vorantreiben will, können wir voll unterstützen.

Als Anregung für die Themen für das zweite Jahr hat ihm der Ortsverband Bad Schönborn das Buch von Boris Palmer “Tübingen macht blau” geschenkt. Zu bestellen zum Beispiel über die Buchhandlung ars legendi in Langenbrücken oder über die Buchhandlung “Kreuz und Quer” in Mingolsheim.

Das Konzept “Zeozweifrei” des Landkreises Karlsruhe bietet ebenfalls eine gute Grundlage für die Gemeinde Bad Schönborn Aktivitäten für den Klimaschutz zu starten. Insofern möchten wir der Rede des Landrats Christoph Schnaudigel deutlich widersprechen: es wäre wichtig, dass unser neuer Bürgermeister sich nicht nur auf Bad Schönborn konzentriert, sondern auch dazu beiträgt, die guten Konzepte des Landkreises Karlsruhe und des benachbarten Rhein-Neckar-Kreises vor Ort umzusetzen.

So, ist es z.B. beim Vorhaben des Landkreises den Anteil des Radverkehrs zu verdoppeln bis auf die Ankündigung vom Mai 2010 sehr ruhig geworden. Den Radtourismus zu fördern ist die eine Sache. Die Nutzung des Fahrrades im Alltag zu fördern eine andere.

10Feb

Für den Nahverkehr in unserer Region

  

Rund 400 Bürger/-innen, darunter auch einige aus Bad Schönborn, haben am Samstag für den Nahverkehr in unserer Region und gegen Stuttgart 21 demonstriert (mehr Infos zu “Stuttgart 21 bremst aus!”).

Die Argumente sprechen auch für die Kritiker, wie es auch Boris Palmer auf einer Veranstaltung des Grünen Ortsverbandes in Unteröwisheim vor rund 100 Bürger/-innen letzte Woche vorgestellt hat.

Schon allein der Umstand, dass die Bahn bis zur Schlichtung gar keinen Langfristfahrplan bereit hatte, spricht Bände. Boris Palmer hat in seinem Vortrag (einige Folien) mit Fakten den Fahrplanentwurf der Bahn blossgestellt: mit acht Gleisen ist im Tiefbahnhof nur ein Notfahrplan (nach den Richtlinien der Bahn) möglich.

Bereits kleine Verspätungen würden sich damit mit Stuttgart 21 auf andere Verbindungen auswirken. Was das in der Praxis heisst, weiss jeder, der an den S-Bahnhöfen in Bad Schönborn auf die verspätete S-Bahn warten muss, weil der Intercity aus Stuttgart ein paar Minuten zu spät durchfährt. Aber die größten Befürworter von Stuttgart 21 fahren ja nicht täglich mit der Bahn…

Schlichter Heiner Geißler hat daher zu Recht gefordert, dass die Bahn nachweisen muss, dass der Tiefbahnhof zusätzlich 30% Züge verkraften muss und dies bei Einhaltung der anerkannten Standards wie z.B. keine Zugfolge von weniger als fünf Minuten (der sogenannte “Stresstest”).

Dass Ministerin Tanja Gönner schon am 1. Dezember wusste, dass der Stresstest positiv verläuft (Artikel), kann Otto Normalverbraucher nur verwundern. Die Aussage, die Ministerin Tanja Gönner in diesem Artikel benutzt (“Das Schweizer Unternehmen, das den Stresstest durchführen soll, ‘hat bereits gesagt, sie sehen nicht das neunte und zehnte Gleis als notwendig an’”) bezieht sich im übrigen auf eine Zugdichte von 30 Zügen pro Stunde. Gefordert sind für den Stresstest aber 49 Züge je Stunde…

Das Alternativkonzept K21 bietet ein funktionierendes Betriebskonzept, das optimale Umsteigezeiten in Stuttgart anbietet. Pünktlichkeit ist durch die hohe Kapazität des modernisierten Kopfbahnhofes gewährleistet (Details).

Übrigens: der Verlagerungseffekt von der Straße auf die Schiene, der von den Befürwortern von Stuttgart 21 immer wieder betont wird, entspricht den jährlichen Personenfahrten des Stadtbus Tübingens… Die 370 Millionen PKW-Kilometer entsprechen rund 0,5% des Pkw-Kilometer-Aufkommens in Baden-Württemberg. Deshalb für “Baden-Württemberg 21″ werben und fünf Milliarden Euro aufwenden?

Wir sind für Investitionen in den Nahverkehr unserer Region. Zu Stuttgart 21 gibt es eine geeignete Alternative, die zudem weniger kostet. Noch Fragen?

Bildquelle: www.kruemelhuepfer.de (Bildrechte beachten)

12Nov

Grüne befürworten schnellstmögliche Maßnahmen zur Lärmentlastung und ganzheitliches Verkehrskonzept

  


Standpunkt-Präsentation von Bündnis 90 / Die Grünen (auf das Bild klicken)

Die Grüne Welle Bad Schönborn und die Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen setzen sich als bisher einzige Partei dafür ein, dass

  1. die Umgehungsplanung und die zukünftige Verkehrsplanung in der Gemeinde auf Zahlen und Fakten und nicht auf einem lückenhaften, veralteten und intransparenten Datenmodell beruht. Deshab fordern wir endlich eine aktuelle Verkehrszählung und -befragung für alle wichtigen Verkehrsknoten in der Gemeinde durchzuführen.
  2. die Lärmaktionsplanung sofort durchgeführt wird. Die Lärmaktionsplanung wird die aktuelle Lärmbelastung an den Hauptverkehrsstrassen aufzeigen und Massnahmen ermöglichen, die schneller für mehr Lebensqualität sorgen werden.
  3. die vorliegende Trassenplanung zur “Ortsumgehung” abgelehnt wird, da das Risiko einer Fehlinvestition zu hoch ist.

Selbst wer für die aktuelle Trassenplanung ist, sollte sich doch über folgendes klar sein:

  • Wer eine aktuelle Verkehrszählung und -befragung ablehnt, sagt damit auch nein zu Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und nein zu einer Verkehrsplanung, die auf Zahlen und Fakten beruht. Das Risiko des Scheitern der Planung vor Gericht ist wegen der mangelnden Qualität des Verkehrsgutachtens (auf das alle anderen Gutachten aufbauen) hoch.
  • Wer eine sofortige Lärmaktionsplanung ablehnt, ist damit auch einverstanden, die Anwohner der Hauptverkehrsstraßen tatenlos die nächsten sechs bis acht Jahre einem “unerträglichem Lärm” (Aussage der Pro AG) auszusetzen.
  • Wer die Trassenplanung nicht mit der Verkehrsberuhigungsplanung als Paket verknüpft, darf sich nicht wundern, wenn in zehn Jahren die Ortsdurchfahrten Mingolsheim und Langenbrücken immer noch gleich aussehen (schmale Bürgersteige, nicht Fahrrad freudlich, wenige und unsichere Übergänge für Fussgänger, vernachlässigte Häuser, leere Geschäfte usw.)
03Nov

Umgehungsstraße JA/NEIN Diskussionsabend

  


Bild von djking (Creative Commons Lizenz beachten)

Die SPD Bad Schönborn hat freundlicherweise die Aufgabe der Gemeinde Bad Schönborn übernommen und eine Bürgerversammlung zum Thema “Umgehungsstraße” organisiert.

Wann?
Mittwoch, den 10. November 2010, 20:00 – 22:30 Uhr

Wo?
Ohrenberghalle, Pestalozzistraße 3, Bad Schönborn (Mingolsheim)

Programm?

  • Moderation Werner Henn (SPD Baden-Baden)
  • Kurzpräsentation der Planung durch das Landratsamt
  • Stellungnahmen der CDU, Freien Wähler, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen
  • Stellungnahmen der AG Pro Umgehung und des Aktionsbündnisses www.K3575-Initiative.de
  • Fragen der anwesenden Bürger
21Okt

Für mehr Transparenz! Info-Abend zur Schnellstraße

  


Am 26. Oktober um 20 Uhr sorgt das Aktionsbündnis www.K3575-Initiative.de wieder einmal für mehr Transparenz. Die Grüne Welle ist ebenfalls aktiv dabei.

04Okt

U3575 taucht wieder auf

  

Bild von piglicker Creative Commons Lizenz beachten

Im besten Verwaltungsdeutsch – “Auslegung der zweiten Planänderung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens” – ist er letzte Woche im “Bad Schönborn Aktuell” wieder aufgetaucht: der “Neubau der Kreisstraße K 3575 als Umgehungsstraße Bad Schönborn”.
Sechs Jahre lang hat der Landkreis die Pläne unter Ausschluss der Öffentlichkeit geändert. Jetzt darf sie der Bürger vom 19. Oktober bis zum 18. November einsehen. Er kann bis zum 2. Dezember Einwände erheben. Diese Einwände werden “gegebenenfalls mündlich” erörtert. Das Regierungspräsidium entscheidet abschliessend über das Verfahren.
Am Ende ist alles verwaltungsjuristisch korrekt abgelaufen und “demokratisch legitimiert”. Der Bürgermeister kann die Planung unter “Hausaufgaben erledigt” abhaken.

Diese Planung ist exemplarisch für

1. fehlende Bürgerbeteiligung
Die Bürger werden am gesamten Verfahren nicht beteiligt. Erst am Ende der Planung hat der Bürger das Recht Einsicht zu nehmen. Jeder Projektmanager weiß, dass das frühzeitige Einbeziehen der Betroffenen und Beteiligten die Planungsqualität und die Akzeptanz erhöht. Das hat jetzt auch die Landesregierung bei Stuttgart 21 zu spät erkannt:

“In der Zukunft müssen wir dafür sorgen, dass die Bürgerbeteiligung im Vorfeld von Großprojekten besser läuft. Dass so viele Menschen wie jetzt sich auch darum kümmern, wenn noch nicht gebaut wird.” Tanja Gönner, Wirtschaftswoche, 04.10.2010

2. mangelnde Transparenz
Es ist unverständlich, dass die Gemeinde Bad Schönborn mit der Auslegung der Planung nicht zu einer Informationsveranstaltung einlädt. Es geht hier um ein Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro und vielen Auswirkungen auf die Gemeinde. Auf der Website der Gemeinde gibt es keinerlei Hinweis auf das Vorhaben. Sollen die Bürger etwa nicht merken, dass z.B. die Verkehrsprognose auf zehn Jahre altem Material beruht? Ganz schön rostige Zahlen.

3. das Vorgehen in Silos
Die Planung dreht sich nur um die Trassenführung. Selbst andere aktuelle Planungen wie z.B. die Südtangente werden nicht berücksichtigt. Ein ganzheitliches Verkehrskonzept für Bad Schönborn wird ebenfalls nicht vorausgesetzt. Wann die angestrebte Verkehrsberuhigung an der B3 geplant und wie sie finanziert wird, ist auch kein Thema. Denken und Handeln in Zusammenhängen sieht das Planungsverfahren nicht vor.

4. das Umgehen von Alternativen
Obwohl die Planung schon einen sehr langen Bart hat, werden Alternativen nicht berücksichtigt. Dass es möglich wäre, mit einem innovativen Paket an Maßnahmen in drei Jahren mit drei Millionen Euro ebenfalls eine Senkung des Verkehrs auf der B3 um 30% zu erreichen, wird verschwiegen. Mit 5.000 Euro pro Laufmeter eine Straße zu bauen, kann jeder. Die Zeche zahlen dann unsere Kinder. Sie müssen die Schulden zurückzahlen. Mit einem Zehntel der Summe schneller mehr bewegen, dass müsste die Herausforderung für ein innovatives und zukunftfähiges Baden-Württemberg sein.

5. falsche Prioritäten
Wo würden Sie die nächsten 30 Millionen für Bad Schönborn investieren? Investitionen in Köpfe und in die Infrastruktur für Kinder und Familien zahlen sich aus. Doch für Ganztagesschulen, lebenslanges Lernen, Kleinkinderbetreuung u.a. fehlt das Geld. Gerade die Kinder und Erwachsenen, die dringend auf mehr Förderung und Betreuungsplätze angewiesen sind, gehen leer aus.

Fazit:
Nur mit neuen Mehrheiten, sind bessere Planungsverfahren, andere Prioritäten und nachhaltige Ergebnisse möglich. Zum Glück wird am 27. März 2011 ein neuer Landtag gewählt.

01Aug

2.000 Radler zu Gast für einen Abend

  


Über 250 Helferinnen und Helfer aus Bad Schönborn haben – koordiniert von Kurgeschäftsführer Klaus Heinzmann – dafür gesorgt, dass die 2.000 Radler der Tour de Ländle Bad Schönborn von seiner besten Seite erlebt haben.
Der Erfolg der Tour de Ländle zeigt: Radfahren ist in – gerade in der Generation 50+.
Schade daher, dass in der Begrüssung auf dem Festplatz weder vom Bürgermeister-Stellvertreter noch vom Innenminister auf das große Potenzial des Radfahrens für Gesundheit, Tourismus und Verkehr im Ort hingewiesen wurde.
Allein in Bad Schönborn gibt es 10.000 Radfahrer!
Wir wollen dazu beitragen, den Anteil des Radverkehrs in Bad Schönborn mehr als zu verdoppeln. Mehr nach der Sommerpause.

P.S. und bitte beim Radfahren immer einen Helm aufsetzen. Laut dem Infostand der Polizei Karlsruhe fahren nur 2% der Erwachsenen mit einem Fahrradhelm… In den vergangenen Wochen sind allein in Kronau drei Radfahrer schwer verunfallt. Mit Helm wären die Unfälle nicht so schwer gewesen.

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